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Serienhersteller kontra Individualausbauer


Reisemobile von der Stange? Nein Danke!
Kompromisse eingehen beim Reisemobil? Das ist nicht erforderlich!
Teurer als die hochwertigen Serienmobile? Das trifft oftmals nicht zu!


Es gibt viele Reisemobilisten, die auf Grund ihrer jahrelangen Erfahrungen keine Kompromisse mehr hinsichtlich Grundriss, Qualität und Aufbau eingehen wollen. Sie lassen sich ein Mobil nach den eigenen Wünschen bauen. Ob Integriert, Kastenwagen oder Alkoven, beim Individual-Ausbauer bestimmt der Kunde die Qualität der Materialien und der technischen Ausrüstung. Natürlich ist es hier wie bei den Serienmobilen, preislich sind nach oben keine Grenzen gesetzt. Aber bereits ab 50.000 bis 60.000 Euro sind individuelle Reisemobile (Kabine plus Fahrgestell nach Wahl) möglich. Diese Preisklasse hält sicherlich mit den Preisen vieler Serienhersteller stand, bei oftmals wesentlich besserer Qualität.

Man muss aber auch wissen, die Planung eines völlig individuellen Reisemobils ist genau so aufwändig, wie der Bau eines Hauses. An 1.000 Dinge plus muss gedacht werden. Sicherlich wird der erfahrende Ausbauer dabei helfen. Das Ergebnis ist in der Regel ein Unikat von hoher Qualität. Alles ist möglich, eine Leerkabine, ein Teilausbau, den der Kunde selbst vervollständigt, bis zum Komplettfahrzeug.

Dennoch eine Warnung, so manch einer hat sich einen Grundriss ausgedacht, der sich in der Praxis nicht bewährt hat. Vor der Entscheidung sollte man mehrere Meinungen einholen, mit dem Zollstock vielleicht Zuhause den Grundriss nachstellen, damit kann eine herbe Enttäuschung vermieden werden.

Meine langjährigen Erfahrungen mit Serienfahrzeugen haben mich 2000 zum Individual-Ausbauer gebracht. Erst Robel Mobil, seit Ende 2007 ein Reisemobil von Woelcke.

Allerdings muss man auch bei den kleinen Herstellern damit rechnen, dass nach der Auslieferung eine Reihe von Nachbesserungen zu erledigen sind. Diese Fahrzeuge sind reines Handwerk, die ersten Tage im neuen Reisemobil bringt es an den Tag, hier und dort ist noch mal Hand anzulegen. Wenn dann alles erledigt ist, dann fährt man mit dem stolzen Gefühl eines “Erbauers” durch die Welt.

Eine andere Alternative ist der Kauf eines gebrauchten Reisemobils der individuellen Hersteller, man erhält in der Regel einen hochwertigen Aufbau, der noch viele Jahre seinen guten Dienst tut.

Bernd Loewe im März 2008

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