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Mercedes Sprinter 907

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Die ersten 450 Kilometer

Ich bin zwei Jahre den 2,3 l Ducato mit 177 PS, manuelle Schaltung, ca. 25.500 Kilometer gefahren, ein wenig brummig, aber problemlos.

Jetzt habe ich wieder einen Sprinter unter dem Hintern, ein Unterschied wie Tag und Nacht! Modernes Cockpit, MBUX und viele Assistenten. Aber auch viele Möglichkeiten irgendwas einzustellen. Ob man alles braucht? Schaun wir mal. Jedenfalls ist das "Mäuseklavier" auf dem Lenkrad gewöhnungsbedürftig. Warum man zur Nullstellung des Tageskilometerzählers erst durch ein Menü klicken muss, erschließt sich mir nicht.

Zum Fahrverhalten, der aktuelle Sprinter 907 hat tatsächlich noch einen drauf gesetzt, im Vergleich zu den auch schon guten Vorgängern 906, die ich gefahren bin. Fast schon über den Dingen stehend/fahrend, sehr nah an einem Pkw. Stets mit Ruhe und Gelassenheit und leise am Werk. Der Sprinter 4x4 als 4,1 Tonner ist straffer gefedert, da eine zusätzliche Blattfeder an der Hinterachse und eine verstärkte Vorderachse verbaut ist, dennoch angenehm komfortabel. Aufgrund des kurzen Radstandes (3.665 mm) und dem daraus resultierenden Wendekreis von 14 m, lässt sich der ML-T bestens rangieren. Vielleicht liegt der gute Gesamteindruck auch am Motor, ein 3 Liter 6-Zylinder Diesel mit seinen 190 PS, 440 Nm Drehmoment, sowie die geschmeidige 7-Gang-Automatik, die einen Gangwechsel kaum spüren lässt.

Wie üblich habe ich den Sprinter bei MB Lueg in Bochum Wattenscheid vorab angemeldet, siehe da, eine Werks Überprüfung stand an. Es bestand die Gefahr, dass die Bremsschläuche an den Kotflügeln scheuerten. Das wurde am 27. August überprüft, für dieses Fahrzeug war aber alles in Ordnung.

Jetzt steht eine längere Tour an, ich bin gespannt.

Bernd Loewe, 23./27. August 2020