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Alkoven-Mobil mit Einzellängsbetten, Raumbad und Hecksitzgruppe

Nachdem unser Vorgängermobil verkauft war, musste ein neues Reisemobil her. Der Grundriss war schnell klar, wieder Hecksitzgruppe und Einzellängsbetten im Alkoven. Etwas mehr Platz durfte es sein, nach Möglichkeit auf MB Sprinter. Das schränkte ein, Wochner, Dopfer, Woelcke und Robel bauen den Grundriss auf Sprinter, lange überlegt, verglichen und gerechnet.

Alpa for four - mit klappbaren Gurtzusatzsitzen in der Hecksitzgruppe

Grafik Dethleffs

Dann ist es passiert, wir haben im Juli 2018 einen knapp 7,34 m langen Dethleffs Alpa A 6820-2, von einem nur 50 Kilometer entfernten Händler gekauft. Ein Ausstellungsmobil mit quasi Vollausstattung, mit sämtlichen Paketen, sowie dies und das. Sehr schön, das Elektrikpaket mit Victron MultiPlus Ladegerät in Kombination mit 3.000 W Wechselrichter und PowerAssist/Control und zwei 150 Ah AGM Batterien. Sowie eine 240 Wp Büttner Power Linie Solaranlage mit MPPT Regler, die vom Händler nachgerüstet wurde. Die ALDE Heizung mit Wärmetauscher ist auch im Fahrerhaus im Fußraum verlegt. Der Dethleffs "Lifetime-Plus" Aufbau ohne Holzeinlagen, mit XPS-Schaum ist ein guter Standard, Boden, Heck und Dach GfK, Seitenwände Aluminium. Und vieles mehr...

Das 4,8 Tonnen Fiat Ducato/Al-Ko/Goldschmitt Fahrwerk mit verstärkten Schraubenfedern an der Vorderachse, sowie Zusatzluftfedern an der Hinterachse, und tragfähigeren Reifen auf Alu-Felgen verspricht eine Zuladung von gut 900 kg, selbst unter Berücksichtigung des umfangreichen Zubehörs. Ein 2,3 Liter Euro 6 Motor mit 177 PS und 120 Liter Dieseltank sorgt für den Vortrieb.

Der Dethleffs Alpa war zu oben genannten Herstellern auf Sprinter zwischen etwa 50.000 Euro (Robel) und gut 90.000 Euro (Dopfer) günstiger. Sind diese (guten) Mobile soviel Geld mehr wert? Was spricht für dieses Konzept?

Optisches Tuning
Im November 2019 wurde eine Teilfolierung des Alpa vorgenommen. Ich bin auf die Firma print+plot in Polch gestoßen, schon beim Besprechungstermin überzeugte der Inhaber, Herr Bremer, der sich auf Wohnmobile spezialisiert hat und auch für größere Wohnmobilhersteller deren Serien foliert.


Die serienmäßigen Polsterbezüge gefielen nicht

Im Januar 2020 wurden die Polster mit Microfaser bezogen.


Goldschmitt und der Kunde
Da ich auch Kunde bei Carsten Stäbler bin und dort nur beste Erfahrungen gemacht habe, werde ich meine bisher praktizierte Neutralität aufgeben, wenn ich nach den beiden Unternehmen gefragt werde. Meine Empfehlung geht in Zukunft klar an Carsten Stäbler: Goldschmitt und der Kunde