Ein neues Alkoven-Mobil mit Hecksitzgruppe und Einzellängsbetten im Alkoven

Nachdem unser Bimobil "blitzartig" verkauft war, musste ein neues Reisemobil her. Der Grundriss war schnell klar, wieder Hecksitzgruppe und Einzellängsbetten im Alkoven. Aber etwas mehr Platz durfte es sein, nach Möglichkeit auf MB Sprinter. Das schränkte ein, Wochner, Dopfer und Robel bauen den Grundriss auf Sprinter, lange überlegt, verglichen und gerechnet.

Dann ist es passiert, wir haben einen 7,33 m langen Dethleffs Alpa A 6820-2, von einem nur 50 Kilometer entfernten Händler gekauft. Ein 2018er Ausstellungsmobil mit quasi Vollausstattung, mit sämtlichen Paketen, sowie dies und das. Allerdings ohne Fernseher mit Sat-Anlage und Aufbauklimaanlage. Sehr schön, das Elektrikpaket mit Victron MultiPlus Ladegerät in Kombination mit 3.000 W Wechselrichter und PowerAssist/Control und zwei 150 Ah AGM Batterien. Sowie eine 240 Wp Büttner Power Linie Solaranlage mit MPPT Regler, die vom Händler nachgerüstet wurde. Die ALDE Heizung mit Wärmetauscher ist auch im Fahrerhaus verlegt. Der Dethleffs "Lifetime-Plus" Aufbau ohne Holzeinlagen mit XPS-Schaum ist ein guter Standard, Boden, Heck und Dach GfK, Seitenwände Aluminium. Und vieles mehr...


Das 4,8 Tonnen Fiat Ducato/Al-Ko/Goldschmitt Fahrwerk mit nachgerüsteter 4 Kanal Vollluftfederung und tragfähigeren Reifen auf Alu-Felgen verspricht eine Zuladung von gut 900 kg, selbst unter Berücksichtigung des umfangreichen Zubehörs. Ein 2,3 Euro 6 Motor mit 177 PS und 120 Liter Dieseltank sorgt für den Vortrieb.

Der Alpa for four ist zu oben genannten Herstellern auf Sprinter zwischen etwa 40.000 Euro (Robel) und rund 90.000 Euro (Dopfer) günstiger. Sind diese (guten) Mobile soviel Geld mehr wert?

Bernd Loewe, im Juli 2018

Grafik Dethleffs