Ein neues Mobil mit Hecksitzgruppe

Nachdem unser Bimobil innerhalb von 24 Stunden zu einem sehr guten Preis verkauft war, fingen die Überlegungen an. Der Grundriss war schnell klar, wieder Hecksitzgruppe und Längsbetten im Alkoven. Aber etwas mehr Platz durfte es sein, allerdings nicht über 7,3 m Länge. Das schränkte ein, Wochner, Dopfer und Robel bauen den Grundriss auf Sprinter, den ich bevorzuge. Lange viel überlegt, verglichen und gerechnet.

Dann ist es passiert, wir haben einen 7,33 m Dethleffs Alpa als Ausstellungsmobil, von einem nur 50 Kilometer entfernten Händler, gekauft. Mit quasi Vollausstattung, mit sämtlichen Paketen, sowie dies und das. Allerdings ohne Sat und Klima, das benötigen wir nicht. Sehr schön, das Elektrikpaket mit Victron MultiPlus Ladegerät in Kombination mit 3.000 WR und PowerAssist/Control. Sowie 320 Wp Büttner Solar und zwei 150 Ah AGM Batterien. Die ALDE Heizung ist sogar im Fahrerhaus verlegt, trotz Abschottung Wohnraum und Fahrerhaus. Dann ist die Abfahrt in der kühlen Jahreszeit angenehmer.

Der Gag, aus den hinteren Sitzbänken lassen sich zwei Enkeleinzelsitze mit Automatikgurten herausklappen. Eine wesentliche bessere Gurtführung, als bei den Lösungen an der Heckrückwand.

Der Dethleffs "Lifetime-Plus" Aufbau ohne Holzeinlagen mit XPS-Schaum ist ein guter Standard, Boden und Dach GfK, Wände Aluminium.

Ein 4,8 Tonnen AlKo Fahrwerk mit Vollluftfederung von Goldschmitt an der Hinterachse und verstärkte Goldschmitt-Schraubenfedern an der Vorderachse, verspricht eine Zuladung von ca. 1.000 kg, unter Berücksichtigung des umfangreichen Zubehörs. Ein 2,3 Euro 6 Fiat Ducato mit 180 PS und 120 Liter Tank.

Der Alpa ist zu oben genannten Herstellern auf Sprinter zwischen knapp 50.000 Euro (Robel) und fast 100.000 Euro (Dopfer) günstiger. Da kam ich ins grübeln, sind diese (guten) Mobile soviel Geld mehr wert?

Nach der Auslieferung am 27. August 2018 mehr...

Bernd Loewe

Grafik Dethleffs